Abofallen in der Schweiz 2026 — Erkennen, Melden und Vorgehen
Wie Abo-Fallen in der Schweiz funktionieren, welche Behörden helfen und wie du vorgehst bei ungewollten Abonnements.
Abo-Fallen sind in der Schweiz leider weit verbreitet — besonders bei Dating-Sites, Fitness-Apps und Gratis-Versprechen im Internet. Hier erkläre ich, wie du vorgehst.
Typische Abofallen in der Schweiz
Gratis-Test mit automatischer Verlängerung (häufig bei Dating-Sites). "Gewinnspiel" wo du Versandkosten zahlst und dann monatlich abgebucht wird. Gefälschte Streaming-Sites. In-App-Käufe die sich als Abonnements entpuppen.
Was tun bei einer Abofalle?
1. Zahlung stoppen: Bank kontaktieren, Kreditkarte sperren lassen oder Lastschrift rückbuchen. 2. Schriftlich widerrufen und Vertrag anfechten (WUEK — wesentlicher Irrtum nach OR Art. 23 ff.). 3. Anzeige erstatten: Konsumentenschutz Schweiz (konsumentenschutz.ch), SECO oder Polizei.
Schweizer Behörden und Hilfe
Konsumentenschutz.ch: kostenlose Erstberatung. SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft): für unlautere Geschäftspraktiken. Ombudsstelle Telekommunikation (ombudstel.ch): für Telekommunikations-Abofallen.
Wie erkennst du seriöse Anbieter?
Schweizer Adresse/Impressum mit vollständigem Firmennamen und UID-Nummer (CHE-xxx.xxx.xxx). Klare Preisangaben vor dem Abschluss. Einfache Online-Kündigung. Bewertungen auf Trustpilot oder Google.
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